Teppichkäfer
Biologie:
Der
Anthrenus scrophulariae wird gerne mit dem Marienkäfer
verwechselt, wenn er sich im Sommer an Blütenpollen und
Nektar gütlich tut. Der Teppichkäfer ist rotbraun,
schwarz und weiß gefleckt. Er wird nur 4 mm groß.
Die Weibchen fliegen zur Eiablage in Wohnungen oder Lagerräume,
wo dann ungefähr 20 Eier an verschiedene Materialien
gelegt werden. Die Larven schlüpfen schon nach wenigen
Tagen. Sie tragen mit Gift versehene "Pfeilhaare"
am Körper. Weil sie sehr lichtscheu sind, halten sie
sich oft abseits von ihren Fraßstellen in Fugen und
Spalten versteckt. Die Entwicklung zum Käfer dauert ein
knappes Jahr.
Schaden:
Die Larven des Teppichkäfers bevorzugen
als Nahrung trockene tierische Produkte wie Wollstoffe und
Pelze. Gerne werden auch Insektensammlungen oder ausgestopfte
Tiere angefressen. Bei wertvollen Sammlungen kann großer
Schaden enstehen.
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