Dörrobstmotte
Biologie:
Die Plodia interpunctella wird auch Kupferrote Dörrobstmotte
genannt, weil die Flügelspitzen ihrer gelbgrauen Vorderflügel
kupferrot gefärbt sind. Diese Mottenart kommt in unseren
Breiten sehr häufig vor. Sie entwickelt sich schneller
als Mehl- und Speichermotten. Bei günstigen Temperaturen
beträgt die gesamte Entwicklungszeit vom Ei über
die langen, weiß-rosa oder grünlichen Raupen bis
zum fertigen Falter nur knapp vier Wochen.
Schaden:
Die Raupen der Dörrobstmotte leben von getrocknetem Obst,
also Rosinen, Feigen und Wacholderbeeren. Man trifft sie aber
auch in Nüssen, Mandeln und Hülsenfrüchten
an. Die Raupen bilden besonders vor ihrer Verpuppung starke
Gespinste in den befallenen Lebensmitteln.
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